Unternehmensnachfolge

Quidquid agis, prudenter agas et respice finem! -
Was immer du tust, das tue klug und schau auf das Ende!
Wir bieten:
- Konzeption und Begleitung von Unternehmensnachfolgen
- familieninterne Nachfolge
- externe Nachfolge
- Management-buy-out
- Management-buy-in
- Mischformen
- Konzeption von Vorsorgemaßnahmen für den Notfall zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs
1. Chancen, Risiken und Interessenlagen der Beteiligten
Bei einer Unternehmensnachfolge steht das Unternehmen im Mittelpunkt ggf. widerstreitender Interessenlagen der beteiligten Parteien. Ob es sich um den scheidenden Unternehmer, seine Familie, seinen Nachfolger, die Mitarbeiter oder Geschäftspartner handelt, für jeden ist eine Unternehmensnachfolge mit Chancen und Risiken verbunden:
- Der scheidende Unternehmer wird regelmäßig an einem kontrollierten Übergang auf seinen Nachfolger, an der Fortexistenz seines Lebenswerkes und nicht zuletzt an einer sicheren Altersversorgung interessiert sein.
- Für die Familie steht im Mittelpunkt eine gesicherte Versorgung, ein möglichst spannungsarmer Übergang des Unternehmers in den Ruhestand und eine konfliktarme, faire Verteilung des Betriebs- und Privatvermögens sowie der Entscheidungsbefugnisse darüber unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebenssituation der Familienmitglieder, ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse.
- Der Nachfolger wird ein angemessenes Verhältnis zwischen finanziellem Erfolg zur gesicherten Versorgung seiner Familie und unternehmerischem Risiko anstreben, Selbstverwirklichung in Form eines eigenen Gestaltungs-, Entscheidungs- und Verantwortungsspielraums als auch gesellschaftliche Anerkennung und Akzeptanz durch Mitarbeiter und Geschäftspartner.
- Für die Mitarbeiter stehen Fragen zur Sicherheit ihres Arbeitsplatzes und die Konsequenzen der Unternehmensnachfolge für ihre Kompetenzen und Karriere im Focus des Interesses.
- Die Geschäftspartner des Unternehmens werden auf Kontinuität in den Geschäftsbeziehung dringen, ggf. die Unternehmensnachfolge als Chance nutzen, die eigene Position zu verbessern (Lieferanten werden versuchen, Preiserhöhungen durchzusetzen bzw. Kunden werden auf Preissenkungen aus sein ).
Es verwundert daher, dass bei einer so komplexen Ausgangssituation genau dieses Geflecht aus Chancen, Risiken und Interessenlagen in der Praxis häufig auf dilettantische Weise ignoriert wird. Kaum ein Fehler ist banal genug, um nicht immer wieder begangen zu werden. So mancher gestandener Unternehmer verwendet mehr Sorgfalt bei der Anschaffung eines Vermögensgegenstandes des Anlagevermögens als auf die sorgsame und umfassende Planung der Unternehmensnachfolge und ihre kontrollierte Umsetzung.
Eine erfolgversprechende Unternehmensnachfolge erfordert weit mehr, als sich nur um Finanzierungsfragen, gesellschaftsrechtliche, erbrechtliche und steuerliche Aspekte zu kümmern oder dem „Junior“ ein Büro zur Verfügung zu stellen.
Wer auf kurzweilige Weise erfahren möchte, welche klassischen Führungsfehler es bei einer Unternehmensnachfolge zu vermeiden gilt und mit welchen Lösungswegen dieses zu bewerkstelligen ist, dem sei – unabhängig von der Unternehmensgröße – das folgende Buch als „Pflichtlektüre“ ans Herz gelegt:
Nagel, Gerhard: Chefsache Unternehmensnachfolge - Ein Vater, ein Sohn und die fast gelungene Vernichtung eines Unternehmens, Carl Hanser Verlag, München/Wien 2004, 245 Seiten, gebunden, Preis: 24,90 €, ISBN 3-446-22653-2
Auch Unternehmer, die in ihrer beruflichen Laufbahn nahezu ausschließlich „harte Fakten“, wie rechtliche Konstruktionen von Gestaltungen und betriebswirtschaftliche Größen, als Kriterien für unternehmerische Entscheidungen herangezogen haben, werden anhand der Lektüre des empfohlenen Buches erkennen, dass „weiche Faktoren“ bei einer Unternehmensnachfolge eine ebenso wichtige Rolle spielen und keinesfalls nur Gegenstand eines „Berater-Hokuspokus“ sind! Gehen Sie planmäßig vor und unterschätzen Sie keinesfalls so genannte „weiche“ Einflußfaktoren! Lassen Sie sich beraten!
2. Differenzierung zwischen Notfallplanung und Unternehmensnachfolge
Hinsichtlich der Beratung ist zu unterscheiden zwischen
- Maßnahmen im Hinblick auf die Notfallvorsorge, also für den potenziell jederzeit möglichen Fall, dass der Unternehmer auf Dauer oder vorübergehend für die Unternehmensführung ausfällt (siehe dazu separaten Menüpunkt "Notfallplanung") und
- der Planung und der begleiteten Umsetzung einer Unternehmensnachfolge zu Lebzeiten des scheidenden Unternehmers.
3. Unternehmensnachfolge – Planung & Umsetzung

Vertrauen Sie sich und ihr Unternehmen einem auf die Unternehmensnachfolge spezialisierten, erfahrenen Steuerberater an!
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Der Berater ist neutral und unabhängig. Weder Betriebsblindheit noch Voreinge-nommenheit für bzw. gegen bestimmte potenzielle Nachfolger haben Einfluss auf seine Expertise; er geht die erforderlichen Schritte zielgerichtet und strukturiert mit Ihnen zusammen an.
Empfehlenswert ist es, sich bei der Unternehmensnachfolge nicht von vornherein auf einen Lösungsweg zu versteifen. Vielmehr sollten vorbehaltlos die "klassischen" Modelle der Unternehmensnachfolge und mögliche Zwischenlösungen bzw. Mischformen sorgsam gegeneinander abgewogen werden:
- Nachfolge innerhalb der Familie
- Unternehmensverkauf, z.B. in Gestalt eines Management-buy-out (Übernahme durch vorhandenes Management) oder eines Management-buy-in (Übernahme durch fremdes Management).
- Zwischenlösungen, wie z.B. die Nachfolge durch einen externen Dritten mit vollständigem oder teilweisen Verbleib des Eigentums beim ausscheidenden Unternehmer,
- Mischformen, wie der Verkauf innerhalb der Familie oder eine Übertragung auf einen adoptierten Mitarbeiter.
Umfangreiche weitergehende Vorabinformationen entnehmen Sie bitte der vom Bundesministerium für Wirtschaft und der Initiative Unternehmensnachfolge nexxt herausgegebenen Broschüre
"Unternehmensnachfolge – Die optimale Planung".
Klicken Sie auf das nebenstehende Bild und Sie gelangen in den Downloadbereich des Ministeriums.
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